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		<title>Was ist Social Media eigentlich?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 01:51:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kulturmanagementblog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man hört die klassische Werbung wäre tot. Man hört auch von Diskrepanzen zwischen klassischer Werbung und den sogenannt schönen, immer guten und neuen Instrumenten (oder Strategien)? namens Social Media. (Neue Instrumente waren bis anhin Crossmedia, Event, integrierte Kommunikation, Direktmarketing, MICE). Kürzlich fand bei einem Werberverband (und dass sind die Leute, die es tun) eine Veranstaltung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kulturmanagementblog.wordpress.com&amp;blog=21135385&amp;post=67&amp;subd=kulturmanagementblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man hört die klassische Werbung wäre tot. Man hört auch von Diskrepanzen zwischen klassischer Werbung und den sogenannt schönen, immer guten und neuen Instrumenten (oder Strategien)? namens Social Media. (Neue Instrumente waren bis anhin Crossmedia, Event, integrierte Kommunikation, Direktmarketing, MICE).</p>
<p>Kürzlich fand bei einem Werberverband (und dass sind die Leute, die es tun)<br />
eine Veranstaltung zum Thema: „fressen oder gefressen werden; stell dir vor es gäbe Social Media und keiner ginge hin“ statt. </p>
<p>http://www.wcz.ch/index.cfm?sID=16&#038;sprache=1&#038;modul=review_detail.cfm&#038;eventID=107.</p>
<p>Es ist dies ein Berufsverband, wie beispielsweise der ASW. (Allianz Schweizer Schweizer Werbeagenturen).</p>
<p>Interessant ist, dass viele probieren, neues zu entwickeln und viele dieser selbsternannten &#8222;Gurus&#8220; (auch aus der Kulturbranche) dann denn Anspruch erheben, dass dies nun das einzig wahre sei. „Alles sei neu und das alte Instrumentarium nicht mehr tauglich und sowie veraltet; etwas völlig neues entstünde nun“ hört man.</p>
<p>Mir persönlich fehlen fundierte Strategien beispielsweise wie sie vom Format eines  Prof. Dr. Richard Kühn und Prof. Dr. Manfred Bruhn stammen. Wann sich diese Speerspitze des Marketings melden würde, dann würde es sehr interessant werden und auch sehr fundiert! Was aus Ihren Federn stammt, ist praxisrelevant und vor allem eins; klar.</p>
<p>In der Praxis ist sowieso eine latente Spannung zwischen Marketing und Werbung vorhanden. Der Werber alten Schlages möchte selber „kreativ“ tätig werden; es wird unterschieden zwischen „marketinglastigen“ Agenturen und „Domina-Agenturen“. Hat doch der „digitale Umbruch“ in der Werbebranche die ganze Branche auf den Kopf gestellt, einen massiven Preiszerfall herbeigefügt und eine massive Zerpflückung verursacht.</p>
<p>Referate die man besucht sind vage, es sind keine Ziele bekannt. Was müssten diese Instrumente denn leisten, was sollten sie können, wo stehen sie? Oder ist es einfach ein neues Marketinginstrument im Marketingmix Promotion? War aber Marketing nicht immer eine Neuerfindung; einfach mit einer extremen, pragmatischen Systematik und Technik? (und ABC). </p>
<p>So bleibt einem nicht anderes übrig, als Bücher zusammenzusuchen und sich halt einfach auch auszuprobieren. Blogs entstehen da, Web 2.0 ist in Mode und der Dialog. Es kommt einem wie ein Übergang von Schwarzweiss TV zum Farb TV vor; ich denke wir meinen weit zu sein, aber eigentlich ist es wohl erst eine kleine Spitze des Eisberges, die da ersichtlich wird. Und ist dies so? Wann kommt Web 3.0?</p>
<p>Was hat dies nun mit der Kultur zu tun? Da kommt die Kulturbranche ins Spiel: „bei uns ist natürlich alles anders“ heisst es da&#8230; In gewissen Sachen hat die Kulturbranche Vorbildfunktion, in anderen ist sie (wie im Marketing) weit rückständig und eher verhalten und altertümlich!<br />
Jetzt wäre ich auf Euer Feedback gespannt.</p>
<p>andres valer vom think tank kultur</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kulturmanagementblog.wordpress.com/67/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kulturmanagementblog.wordpress.com/67/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kulturmanagementblog.wordpress.com/67/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kulturmanagementblog.wordpress.com/67/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kulturmanagementblog.wordpress.com/67/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kulturmanagementblog.wordpress.com/67/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kulturmanagementblog.wordpress.com/67/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kulturmanagementblog.wordpress.com/67/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kulturmanagementblog.wordpress.com/67/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kulturmanagementblog.wordpress.com/67/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kulturmanagementblog.wordpress.com/67/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kulturmanagementblog.wordpress.com/67/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kulturmanagementblog.wordpress.com/67/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kulturmanagementblog.wordpress.com/67/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kulturmanagementblog.wordpress.com&amp;blog=21135385&amp;post=67&amp;subd=kulturmanagementblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Affäre Christian Henner-Fehr „Das Kulturmanagement Blog“ ist beendet</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 12:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kulturmanagementblog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jemand muss Verantwortung tragen und den ersten Schritt wagen; deshalb wird der Beitrag über die „Affäre Hennerfehr“ runtergenommen vom „ersten schweizerischen Kulturmanagementblog. Der Beitrag von „Das Kulturmanagement Blog“ über think tank kultur hat uns sehr geschadet und betroffen gemacht in vielerlei Hinsicht. Daraufhin haben wir die Verantwortlichen dieses Blogs gebeten, denn Beitrag zu entfernen. Dem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kulturmanagementblog.wordpress.com&amp;blog=21135385&amp;post=39&amp;subd=kulturmanagementblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jemand muss Verantwortung tragen und den ersten Schritt wagen; deshalb wird der Beitrag über die „Affäre Hennerfehr“ runtergenommen vom „ersten schweizerischen Kulturmanagementblog.</p>
<p>Der Beitrag von „Das Kulturmanagement Blog“ über think tank kultur hat uns sehr geschadet und betroffen gemacht in vielerlei Hinsicht. Daraufhin haben wir die Verantwortlichen dieses Blogs gebeten, denn Beitrag zu entfernen. Dem wurde leider nicht entsprochen. Wir hatten uns, mit der sofortigen Regulierung (und einer Entschuldigung) der unkorrekten Massnahme im voraus nach unserer Ansicht nach korrekt verhalten.</p>
<p>Wir finden, gerade die Kulturbranche sollte nicht mit solchen Methoden arbeiten! Unsere kollektive Verantwortung nehmen wir nun direkt wahr; wir wollen keine „Unkultur“<br />
stattfinden lassen. Und lieber gemeinsam für unsere Leidenschaft, die Kultur, mit Erfolg tätig sein.</p>
<p>Wir bedanken uns für die vielen interessanten, aufbauenden und auch kritischen Mails. Für weitere Anregungen und Kommentare sind wir jederzeit dankbar.</p>
<p>andi valer; think tank kultur</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kulturmanagementblog.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kulturmanagementblog.wordpress.com/39/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kulturmanagementblog.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kulturmanagementblog.wordpress.com/39/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kulturmanagementblog.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kulturmanagementblog.wordpress.com/39/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kulturmanagementblog.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kulturmanagementblog.wordpress.com/39/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kulturmanagementblog.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kulturmanagementblog.wordpress.com/39/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kulturmanagementblog.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kulturmanagementblog.wordpress.com/39/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kulturmanagementblog.wordpress.com/39/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kulturmanagementblog.wordpress.com/39/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kulturmanagementblog.wordpress.com&amp;blog=21135385&amp;post=39&amp;subd=kulturmanagementblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Symposium &#8222;Musikvermittlung – Education oder Kunst?&#8220; &#8211; Neuer Studiengang: Gemeinsam neue Wege beschreiten</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 13:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kulturmanagementblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zentrum eines zweitägigen Symposiums &#8222;Musikvermittlung – Education oder Kunst?&#8220; im Kultur- und Kogresshaus Aarau stand die Vorstellung des neuen, gemeinsamen Studiengangs der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), der Schweizer Akademie für Musik und Musikpädagogik (SAMP) des Kantons Aargau, des Netzwerks junger Ohren sowie der Paul-Schiller-Stiftung. &#8222;Wieviel Vermittlung verträgt denn die Musik?&#8220;: Dies die rhetorische [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kulturmanagementblog.wordpress.com&amp;blog=21135385&amp;post=16&amp;subd=kulturmanagementblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zentrum eines zweitägigen Symposiums &#8222;Musikvermittlung – Education oder Kunst?&#8220; im Kultur- und Kogresshaus Aarau stand die Vorstellung des neuen, gemeinsamen Studiengangs der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), der Schweizer Akademie für Musik und Musikpädagogik (SAMP) des Kantons Aargau, des Netzwerks junger Ohren sowie der Paul-Schiller-Stiftung. </p>
<p>&#8222;Wieviel Vermittlung verträgt denn die Musik?&#8220;: Dies die rhetorische Frage, aufgeworfen von Regula Stibi, Studiengangsleiterin der ZHdK MAS für Musikvermittlung und Konzertpädagogik. Stibi hob hervor, dass sich Musikvermittlung und Konzertpädagogik an der Schnittstelle von musikalischem Ereignis und Publikum vollziehen. </p>
<p>Das Thema der Vermittlung in diesem Bereich sei schon älter – immer öfters komme es zu Verbindungen zwischen den verschiedenen Studiengängen. Grenzüberschreitende Erwartungen und Entdeckungen ergänzten sich, und ein ausgesprochener Boom der Kunstvermittlung sei im Gange. &#8222;Die Kunstvermittlung verkauft nicht, sondern hält auch einen breiten Diskurs am Leben&#8220;, machte Stibi den Punkt.</p>
<p>Suche nach geeigneten Formen und Ideen</p>
<p>Elisabeth Danuser, Leiterin Weiterbildung Musik und Studienleiter Bachelor Musik und Bewegung an der ZHdK, wies bei der Vorstellung des neuen Studiengangs darauf hin, dass der zeitgemässen künstlerischen und pädagogischen Vermittlung von Musik in den verschiedensten performativen Situationen zunehmend Beachtung geschenkt werde. Musikvermittlung und Konzertpädagogik würden heute als attraktives Berufsfeld mit eigenen Parametern gelten. Die klassischen Kulturbetriebe bemühten sich vermehrt um das junge oder auch ältere Publikum. &#8222;Engagierte Lehrpersonen aller Volksschulstufen möchten ihre Schüler und Schülerinnen mit dem Kulturgut Musik vertraut machen und suchen nach geeigneten Formen und Ideen&#8220;, sagte Danuser.</p>
<p>Musikvermittlung und Konzertpädagogik würden sich an der Schnittstelle von musikalischem Ereignis und Publikum vollziehen, erklärte Danuser. Sie knüpften vielfältige Beziehungen zwischen dem Geschehen auf der Bühne und den Bedürfnissen der Hörenden und orientierten sich an deren Alltagserfahrung und Erfahrungshintergrund. &#8222;Musik in allen Erscheinungsformen wird zeitgemäss künstlerisch und pädagogisch in den verschiedensten performativen oder medialen Situationen vermittelt.&#8220;<br />
Das Gestalten konzertpädagogischer Projekte innerhalb etablierter Kulturinstitutionen oder im schulischen Kontext erfordere flexible künstlerische, pädagogische und kommunikative Kompetenzen und finde in einem agilen Zusammenspiel von Eigeninitiative, Projektarbeiten oder Festanstellungen statt, trug Danuser vor. Musikvermittlung und Konzertpädagogik sei ein spezialisierter Bereich innerhalb der Kulturvermittlung und bewege sich stets im Spannungsfeld zwischen Kunst und Pädagogik. Die spätere Berufstätigkeit finde oft in einem Zusammenspiel von Projektarbeit und Festanstellung statt.<br />
Die Referentin hielt sodann einen Ausblick auf die jüngsten Trends in der Musikvermittlung. Sie ging auf die neue Kooperation zwischen ZHdK und SAMP ein, der nun lizenzierten neuen und privaten Musikhochschule des SMPV, den Masterstudiengang mit vier Modulen unter der Leitung von Katharina Rengger.</p>
<p>Politisches Umfeld; Adressaten im Fokus</p>
<p>Valentin Gloor, Rektor Departement Musik Kalaidos FH, Leiter des SAMP und Musiker, ging auf die Politik ein: &#8222;Die Musikinitiative wurde vom Parlament angenommen; das zeigt, dass das Thema Musik in der Schweiz wichtig und aktuell ist. Alle Parteien waren übergreifend dafür. Kein Wunder: Ein Fünftel der schweizerischen Bevölkerung spielt ein Instrument, und ein Sechstel davon singt.&#8220; </p>
<p>Die Initiative wolle auch mehr Musikvermittlung. &#8222;Deswegen haben wir den gemeinsamen Studiengang Musikvermittlung und Konzertpädagogik gegründet.&#8220; Gloor stellte den SMPV vor, den Betreiber der privaten Musikhochschule SAMP und Kooperationspartner der ZhdK für den neuen Studiengang (siehe Kasten).</p>
<p>Ernst Klaus Schneider, emeritierter Professor und Studiengangsleiter Musikvermittlung und Konzertpädagogik an der Hochschule für Musik in Detmold (BRD), rückte die Adressaten in den Fokus: &#8222;Wird der Kunstanspruch an alle Adressaten erfüllt? Die Krise der Musik gründet nicht in der Musik per definitionem!&#8220; Neue Formen der Vermittlung seien unabdingbar; dies auch mit und durch Kommunikation. Eine der Formen könne die Lichtgestaltung sein, themenbezogene Konzerte oder neue, aufregende Orte (Reeperbahn) seien gefragt. &#8222;Es geht um die Herstellung neuer Beziehungen durch neue Formen&#8220;.</p>
<p>Es müssten alternative Arten der Musikvermittlung gesucht werden, betonte der Professor, und zeigte mit eindrücklichen Demonstrationen mögliche Beispiele aus dem praktischen Alltag und ging auch auf das Verhältnis zwischen Kunst und Pädagogik ein. &#8222;Die beiden Disziplinen sind nicht verheiratet, können aber nicht existieren ohne einander! Pädagogik und Kunst müssen einander gerecht werden&#8220;, sagte Schneider.</p>
<p>*****</p>
<p>Von den vier angebotenen Seminaren konnten innerhalb eines Tages nur deren zwei besucht werden. Der Berichterstatter entschied sich für: „Kulturvermittlung als Aufgabe von Institutionen“ mit Werner Schmitt, Gunhild Hamer und Carolin Hagemann, sowie “Zeitgenössische Musik für und mit Kindern“ mit Barbara Balba Weber und Sylvia Zytynska.</p>
<p>*****</p>
<p>MUS-E und Kulturvermittlung als Aufgabe von Institutionen</p>
<p>Werner Schmitt, 20 Jahre Direktor der allgemeinen Musikschule am Konservatorium Bern und Cellist, machte auch als Erfinder des Projekts &#8222;MUS-E&#8220; von sich reden. Heute ist er damit in 15 Ländern tätig und setzt sich auch für die Yehudi-Menuhin-Stiftung ein. Die in enger Freundschaft verbundenen Schmitt und Menuhin waren sich von allem Anfang an einig: Künste müssen im Zentrum der Gesellschaft stehen. </p>
<p>So sollen innerhalb von MUS-E alle Künste Platz haben, um eine grösstmögliche Motivation zu schaffen und Querverbindungen zu allen Arten kognitiven Lernens herzustellen. Es geht darum, dass professionelle Künstler ihre Kunst in wöchentlichen Lektionen während zwei bis drei Jahren in eine Schulklasse bringen. Heute erreicht MUS-E in Europa und Israel 70&#8217;000 Kinder.Es handelt sich um das einzige vergleichbare europäische Bildungsprojekt. Der Start erfolgte 1986 in Bern mit einer &#8222;Test-MUS-E-Klasse“. Es stehen eine Webseite und Trainingsplattform sowie eine Kulturmanagerin zur Verfügung, die MUS-E mitorganisiert und betreut. Neu ist Schmitts &#8222;Truppe&#8220;auch in Bern-Bümplitz tätig, einem Immigranten-Stadtteil, der Schulklassen mit bis zu achtzig Prozent Ausländeranteil besitzt. </p>
<p>Die Ostschweiz wird nun ebenfalls erschlossen. Das Projekt wurde mit national bedeutenden Preisen ausgezeichnet. Die Finanzierung erfolgt über die Yehudi-Menuhin-Stiftung, Mercator und die Schulen.</p>
<p>„Kultur macht Schule“</p>
<p>Gunhild Hamer, Leiterin Fachstelle Kultur des Kantons Aargau, stellte das kantonale Programm „Kultur macht Schule“ vor. Der Kanton unterstützt Klassen bei Theaterauführungen, Konzerten, Lesungen und Workshops mit Kultur- und Kunstschaffenden – „Kultur macht Schule“ nimmt dabei eine zentrale Funktion ein, indem es fördert, vernetzt, berät und finanziert. &#8222;Mit Erfolg&#8220;, wie Hamer ausführte. Folgende Sparten können Schulklassen bei &#8222;Kultur macht Schule&#8220; in Anspruch nehmen: </p>
<p>•	Bildende Kunst: Den Alltag einfärben und Gedanken formen;<br />
•	Kulturgeschichte: Archive entstauben und Industriekultur erkunden;<br />
•	Literatur: Sprachsuppen kochen und Slam-Poetry dichten;<br />
•	Multimedia und Film: Animationsfilme drehen und Hörspiele aufnehmen;<br />
•	Musik: Eigene Songs einspielen und Perkussion erleben;<br />
•	Theater und Tanz: Bühnenwelten erschaffen und den Rhythmus spüren;<br />
•	Zeitgenössische Musik für und mit Kindern: Musik machen, hören und erleben.</p>
<p>Tonstör an Schulen</p>
<p>Die Berner Musikpädagogin und Flötistin Barbara Balba Weber stellte ihr Projekt &#8222;Tonstör&#8220; zur Vermittlung neuer Musik an Schulen vor, das sie seit 2007 leitet. Tönstör ist lustvolle Vermittlung sogenannt &#8222;schwieriger&#8220;, nämlich neuer, das heisst zeitgenössischer klassischer Musik an Kinder und Jugendliche. In Zusammenarbeit mit diversen Veranstaltern und Institutionen tun sich professionelle Musiker und Musikerinnen mit professionellen Musikvermittlenden zusammen, gehen (gratis) in Schulklassen und werken gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen an avantgardistischer Musik. Tonstör wird unterstützt von Stadt und Kanton Bern.</p>
<p>Musikbahnhof für Kinder</p>
<p>Schliesslich stellte Sylwia Zytynska, Musikpädagogin und Schlagzeugerin sowie Lehrerin an der Musik-Akademie Basel, ihre &#8222;Gare des enfants&#8220; vor. In diesem &#8222;Musikbahnhof&#8220; können Kinder lustvoll Musik erleben und selber produzieren. Zytynska komponiert und veranstaltet mit den Schülern regelmässig Konzerte, &#8222;wobei ich nicht pädagogisieren will – vielmehr sollen die Kinder selber mittun, experimentieren und improvisieren.&#8220; </p>
<p>Beitrag von Andres Valer, Klarinettist und Marketingplaner, Gründer des Think Tank Kultur in Winterthur (www.thinktankkultur.jimdo.com) sowie Vorstandsmitglied des SMPV Winterthur; tätig in Kulturmarketing, Kulturmanagement und Event.</p>
<p>KASTEN</p>
<p>Der SMPV<br />
Der 1893 gegründete Schweizerische Musikpädagogische Verband (SMPV) ist mit rund 4400 Mitgliedern der grösste schweizerische Berufsverband im Bereich Musik und Bildung. Zu den Zielen des SMPV gehören die Förderung der Musikerziehung in der Schweiz und die Interessenvertretung der Musiklehrerinnen und -lehrer bei den Arbeitgebenden und in der Öffentlichkeit. Der SMPV besteht aus einem Zentralverband und 15 regionalen Sektionen. Zu den politischen und gewerkschaftlichen Aktivitäten des SMPV gehören unter anderem das Referendum gegen die Fünftagewoche an der Volksschule, die Unterstützung der Abstimmungskampagne für die Blockzeiten an der Volksschule (zusammen mit dem „Forum für Musikalische Bildung“). Der Berufsverband setzt sich vor allem für bessere Arbeitsbedingungen für Musiker ein und fördert die Musikpädagogik und die Vernetzung der Mitglieder konsequent in der Schweiz. Dazu gehört politische Arbeit, diverse städtische Arbeitsgruppen, Mitsprache bei Arbeitsverträgen, die Arbeit mit Politikern und dergleichen mehr.</p>
<p>Copyright by Andres Valer</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kulturmanagementblog.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kulturmanagementblog.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kulturmanagementblog.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kulturmanagementblog.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kulturmanagementblog.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kulturmanagementblog.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kulturmanagementblog.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kulturmanagementblog.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kulturmanagementblog.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kulturmanagementblog.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kulturmanagementblog.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kulturmanagementblog.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kulturmanagementblog.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kulturmanagementblog.wordpress.com/16/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kulturmanagementblog.wordpress.com&amp;blog=21135385&amp;post=16&amp;subd=kulturmanagementblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 14:52:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[weil es in guter qualität und zum wirklichen thema &#8222;kulturmanagement&#8220; noch keinen guten und professionellen blog gibt, hat der think tank kultur beschlossen, einen eigenen blog zu diesem thema aufzubauen.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kulturmanagementblog.wordpress.com&amp;blog=21135385&amp;post=6&amp;subd=kulturmanagementblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kulturmanagementblog.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kulturmanagementblog.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kulturmanagementblog.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kulturmanagementblog.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kulturmanagementblog.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kulturmanagementblog.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kulturmanagementblog.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kulturmanagementblog.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kulturmanagementblog.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kulturmanagementblog.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kulturmanagementblog.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kulturmanagementblog.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kulturmanagementblog.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kulturmanagementblog.wordpress.com/6/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kulturmanagementblog.wordpress.com&amp;blog=21135385&amp;post=6&amp;subd=kulturmanagementblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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